Bauen auf historischem Grund

11.09.2017

Am Domplatz 18 ist feierlich der Grundstein gelegt worden. Mit guten Wünschen von Bürgermeister Arne Schuldt, des Architekturbüros Kruse & Fliege, des Pastors der Domgemeinde Christian Höser sowie von Dr. Peter Lack der BIG-Städtebau GmbH schreiten aktuell die Arbeiten am Rohbau voran.

Der Domplatz 18 ist ein ganz besonderes Juwel. Dieser Standort ist der Höhepunkt unserer bisherigen Bautätigkeit. Vor 13 Jahren hat ein verheerender Brand das dort befindliche Haus vernichtet. Das Grundstück wartet seitdem auf seine Neubebauung.

Wir haben es erworben und errichten dort ein Wohnhaus mit 8 Wohnungen. Zurückhaltend modern soll es sein, die vorhandenen Linien der historischen Bebauung werden aufgenommen und finden sich im Neubau  wieder. Die Wohnungsgrößen liegen zwischen 64 m² und 123 m². Alle Wohnungen haben einen Balkon/Terrasse, das Gebäude ist zum Teil  unterkellert und verfügt über einen Aufzug.

In der Langen Straße und an der "Gleviner Ecke" ist der konstruktive Umgang unseres Unternehmens mit der Schließung von Baulücken erkennbar. Unauffällig moderne und zeitgemäße Gebäude einfügen, ohne dadurch die vorhandene historische Substanz zu stören. Akzente setzen, um nachfolgenden Generationen mit den neuen Baukörpern unseren Zeitgeist sichtbar zu machen.

Die Ansprüche an die Qualität von Wohnraum sind gewachsen, die Innenstadt ist ein attraktiver Ort für anspruchsvolles Wohnen geworden. Dabei spielen Wohnungsgröße und -ausstattung sowie Lage und Infrastruktur - Einkaufsmöglichkeiten, Parken, medizinische Versorgung - und natürlich das historisch geprägte interessante Umfeld mit kulturellen Angeboten eine Rolle. 

Und das ist unser Ansatz: Die Innenstadt beleben, Baulücken schließen. Güstrow für seine Einwohner und Besucher zu einem interessanten  Lebens-, Erlebnis-, und Wohlfühl-Ort  zu entwickeln. 

Das Güstrower Architektenbüro Kruse & Fliege ist für die Planung und Bauleitung am Domplatz 18 verantwortlich. Nach öffentlicher Ausschreibung hat das Güstrower Baugeschäft Bollmann den Zuschlag für den Rohbau erhalten. Im Oktober soll er fertiggestellt sein. Dann folgen Dachdeckung und der Innenausbau.